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25. August 2020

ZoomCamp

EVU nach der "C"rise – Daseinsvorsorge neu denken?!

„Wir ermöglichen ein BarCamp im Online-Format mit spannenden Impulsen und inspirierenden Gesprächen!“ – Unter diesem Motto wollten wir uns dem Thema „EVU nach der Crise“ widmen.

#virtualbarcamp

Jetzt die Herausforderung: Wie kann ein BarCamp online durchgeführt werden und zugleich dessen Charakter und Einzigartigkeit – ein Austausch auf Augenhöhe und Teilnehmer als Teilgeber – beibehalten werden? Unter der Prämisse den Teilnehmern diese Erfahrung auch virtuell zu bieten, wurde in intensiver Zusammenarbeit mit der EnergieAgentur.NRW und dem EFM-Netzwerk der Quantum ein Konzept entwickelt.

Obwohl wir als sbc schon zwei erfolgreiche „offline“-BarCamps hinter uns haben, war diesmal alles anders…und eben digital. Von der Kooperation über die Eventplanung, die Einladung der Teilnehmer und das Event selber, lief alles virtuell ab ohne sich auch nur ein einziges mal in „real life“ zu sehen. Umso mehr waren alle motiviert sich dieser neuen Herausforderung zu stellen und zusammen mit unseren Teilgebern ein gelungenes Event im Online-Format auf die Beine zu stellen.

#neuewegegehen

Das hieß: „Ärmel hochkrempeln und an die Arbeit!“ In den Vorbereitungen zum BarCamp wurde viel ausprobiert. Sei es das passende Kommunikations-Tool für das BarCamp zu finden oder zu überprüfen, ob die Technik und das Setup funktioniert und für das neue Format passend ist. Mit der Kombination aus Zoom als Kommunikationsplattform und MURAL als virtuelles Whiteboard zur Dokumentation der Ergebnisse, sind wir letztendlich hochzufrieden aus dem Event rausgekommen.

#vorbereitungistalles

Im Vorfeld konnten die Teilnehmer bei der Anmeldung ihre Wunschthemen einreichen, sodass bereits zu Beginn des ZoomCamps ein Überblick über potentielle Diskussionsthemen bestand. Es wurden fleißig Mural Boards erstellt, die Technik getestet und der Ablauf strukturiert. Am Morgen des ZoomCamps stand dann nur noch ein letzter Technik-Check an, bevor die Teilnehmer kommen: Funktionieren die Breakout-Sessions in Zoom? Kann jeder auf die verschiedenen MURAL-Boards zugreifen?... alles ist einsatzbereit! Tschaka!

#malanders

Nun war es für unsere Teilnehmer („Teilgeber“) auch endlich soweit. Anstelle einer warmen Begrüßung mit Handschlag sahen die Teilnehmer sich in digitaler Nähe, jedoch lokal entfernt voneinander – ein komisches Gefühl. Trotz weniger kurzfristiger Absagen konnten wir resümieren, dass Menschen sowohl aus den verschiedensten Bereichen der Energiewirtschaft als auch den unterschiedlichsten Ecken Deutschlands zusammenkamen - ein Vorteil des Online-Formats.

#warmup

Damit auch die Teilnehmer mit der Technik vertraut werden, starteten wir mit ein paar lockeren Fragen in den Tag, um gleichzeitig das digitale Post-it kleben und den Umgang mit Mural zu üben. Jeder Teilgeber teilte sein morgendliches Frühstücksritual. Von Fastfood wie Pizza oder Burger über klassisches Frühstück wie Müsli oder Kaffee bis zu keinem Frühstück war alles zu hören. Diesem lustigen Check-In folgte der informatorische Teil um alle Teilgeber zu dem Sessionablauf abzuholen.

 #session1

Jetzt wurde es Ernst: Nach dem „Eingrooven“ unserer Teilgeber begann die Sessionplanung. Wichtig war dabei, die Themen an den Teilnehmern auszurichten. So wurden die Themen durch die Teilgeber priorisiert und jeder konnte sich einem Thema für die erste Session zuordnen – ganz nach dem jeweiligen Interesse.

Bevor es in die erste Session ging, wurden die Teilgeber durch eine Keynote vom Impulsgeber Bernd Reichelt (Stadtwerken Menden) zum Thema „Empathie“ inspiriert. Der zentrale Inhalt seiner Message: Veränderung beginnt bei Dir selbst! Und - Empathie ist einer der wichtigsten aber am meist unterschätzten Bestandteile in unserem Arbeitsumfeld, besonders in der „Crise“.

Tief durchatmen, die Keynote sacken lassen und ab ging es in die Sessions (Räume in Zoom). In Gruppen von 5-10 Personen konnten wir nun zu Marketing von Stadtwerken, dezentralem und mobilen Arbeiten, der Energiewende und Quartierslösungen diskutieren. Was für Fragen ergeben sich zu dem Thema? Was für Ideen haben die Teilgeber? Mit Hilfe eines Moderators wurde die Diskussion begleitet, sodass sich Teilgeber unterschiedlichster Sektoren gegenseitig zu den Themen inspirieren konnten.

#session2

Nach der Mittagspause, wurde der Blick der Teilgeber für die anstehende Session durch den Impulsgeber Sascha Rülicke (sbc) durch die Frage „Können wir uns selber trauen?“ geschärft. Anhand von spannenden und verblüffenden Beispielen wurde deutlich, dass das Bauchgefühl doch oft nicht der Realität entspricht.

Mit dieser Information im Hinterkopf, ging es in die zweite Sessionplanung und Aufteilung. Spannend war dabei, dass es besonders zu den Themen Marketing für Stadtwerke und dezentralem Arbeiten wieder Diskussionsgruppen gebildet wurden. Zusätzlich ging es in der zweiten Session nun auf auch um Führungsmodelle für EVU und Elektromobilität.

Auch in Session 2 kam jede Menge Diskussionsstoff zu Tagen, Lösungsansätze wurden entwickelt und Ideen ausgetauscht.

#thankyou

Nach vielen hochspannenden und engagierten Gesprächen neigte sich unser ZoomCamp dem Ende entgegen. Der hohe Informationsfluss und Wissenstransfer musste jedoch auch noch sichergestellt werden. Schließlich sollten alle Teilnehmer auch von den Ergebnissen der Diskussionen in den anderen Gruppen profitieren. Daher wurden die Kernergebnisse aller Sessions in Form eines virtuellen Gallery Walks kurz vorgestellt. Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto -  natürlich virtuell auf Abstand – verabschiedeten wir unsere Teilgeber mit einem guten #zoomcamp-Feeling zurück in Ihr Tagesgeschäft.

Zusammenfassend betrachtet schauen wir auf einen virtuellen Dienstag mit unglaublich vielen tollen Gesprächen, neuen Gesichtern sowie interessanten Einblicken und einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit einem neuen Format zurück.

Da bleibt nur noch zu sagen #stayhealthy #beinspired

OBEN