MSB-Mehrwertdienste
Produkte rund um die Messstellenbetreiber-Rolle: Submetering, Energiedienstleistungen, Datenservices, Visualisierungsangebote für Endkund:innen.
Beratung Energiewirtschaft · Stadtwerke & Messstellenbetreiber
Innovation in der Energiewirtschaft gilt als Pflicht, wird aber oft als Glücksspiel behandelt. Ein Workshop hier, ein Ideenwettbewerb da. Was fehlt, ist die Verbindung: ein Klima, in dem Ideen entstehen, ein Prozess, der sie bewertet, und ein Weg, der aus guten Ideen tragfähige Geschäftsmodelle macht.
sbc soptim business consult GmbH begleitet Stadtwerke, Netzbetreiber und Messstellenbetreiber dabei, Innovation als verlässlichen Prozess zu verankern, von der ersten Idee bis zum marktfähigen Angebot. Seit über 14 Jahren, in mehr als 30 Workshops und mit messbaren Ergebnissen.
Innovation entsteht selten zufällig. Sie folgt einem Muster, das in drei Phasen abläuft. Die meisten Unternehmen starten mit Phase 2 und wundern sich, warum die Ergebnisse nicht halten.
Ohne den richtigen Boden wächst nichts. Das Innovationsklima im Team bestimmt, ob Ideen geäußert werden, ob sie weitergedacht werden und ob sie es bis in die Umsetzung schaffen.
Mit Kreativmethoden, Business Model Canvas oder Open Innovation entstehen konkrete Ideen. Nicht im freien Brainstorming, sondern in strukturierten Formaten mit klaren Ergebnissen.
Jetzt entscheidet sich, ob Innovation in der Realität ankommt: Bewertung, Weiterentwicklung, Anbindung an Produktentwicklung und Markteinführung. Wir bringen Ideen in Umsetzung.
„Kreativität braucht den richtigen Boden. Wer Innovation will, muss zuerst das Klima messen, nicht raten. Und dann braucht es einen Trichter, der aus vielen Ideen wenige tragfähige Geschäftsmodelle macht."
Drei Kernthemen tragen den durchgängigen Innovationsprozess – vom Klima über die Ideen bis zum marktreifen Geschäftsmodell.
Ein Klima können Sie nicht aus dem Bauch heraus beurteilen. Sie müssen es messen. Wir nutzen das wissenschaftlich validierte Teamklima-Inventar (TKI) nach West, Brodbeck und Anderson, mit vier Faktoren und 13 Subskalen. Es zeigt euch belastbar, wo euer Team steht: bei Vision, Aufgabenorientierung, Unterstützung für Innovation und partizipativer Sicherheit.
Anschließend wisst ihr, an welchen Stellschrauben ihr drehen müsst, damit Ideen entstehen und durchkommen. Nicht im Allgemeinen, sondern bei euch.
Innovations-Workshops sind unser Werkzeug, um in kurzer Zeit aus offenen Fragen konkrete Konzepte zu machen. Wir arbeiten branchenfremde Trends ein, holen externe Perspektiven über Open Innovation hinzu und bilden eure internen Innovationstreiber aus, damit Methodenkompetenz im Haus bleibt.
Hier scheitern die meisten Innovationsvorhaben: Die Idee ist gut, aber der Weg zum Markt fehlt. Wir bringen euch von der Idee zum marktfähigen Geschäftsmodell mit Methoden wie Business Model Canvas und Value Proposition Canvas, mit Bewertungsverfahren und mit dem Branchenwissen, das die Regulatorik (GPKE, MaBiS, WiM, ViM, Redispatch 2.0) von Anfang an mitdenkt.
So entstehen Produkte, die nicht nur im Pitch funktionieren, sondern auch im Marktprozess.
Die Transformation der Energiewirtschaft öffnet konkrete Geschäftsfelder. In Workshops und Beratungen haben wir mit Kunden u. a. an diesen Themen gearbeitet:
Produkte rund um die Messstellenbetreiber-Rolle: Submetering, Energiedienstleistungen, Datenservices, Visualisierungsangebote für Endkund:innen.
Geschäftsmodelle rund um steuerbare Verbrauchseinrichtungen, Flexibilitätsmärkte und netzdienliche Steuerung als neue Wertschöpfung jenseits des Energieverkaufs.
Gemeinschaftliche Erzeugung und Verbrauch in Quartieren – organisatorisch, technisch und regulatorisch ausgearbeitet.
Aus der kommunalen Wärmeplanung entstehen neue Contracting-Modelle für Quartierswärme, kalte Nahwärme und Sanierungsfahrpläne.
Dienstleistungen rund um Prognose, Steuerung und Kundeninteraktion, auf Basis von EnerKI und energiewirtschaftsspezifischer Daten.
Methoden sind Werkzeuge, keine Selbstzwecke. Wir wählen sie passend zum Reifegrad eurer Idee und zur Zielsetzung des Workshops. Eine Auswahl:
Übersicht unseres Methodenquartetts mit ausgewählten Methoden →
Von 2017 bis 2020 haben wir bei einem großen Messstellenbetreiber ein durchgängiges Innovationsmanagement aufgebaut. Wir starteten mit der Messung des Innovationsklimas, integrierten bestehendes Vorschlagswesen und KVP, ergänzten Open-Innovation-Workshops mit einer Fachhochschule und richteten eine digitale Plattform auf SharePoint mit Business Model Canvas, Pitch Decks und Sedcards ein. Heute ist Innovation dort fester Bestandteil der Unternehmenskultur.
Zum vollständigen Referenzbericht MSB →
Ein Messstellenbetreiber wollte neue Einnahmequellen erschließen. Gemeinsam entwickelten wir Produktbausteine rund um MSB-Aufgaben und Energiedienstleistungen. Ergebnis: über 50 gewonnene Neukunden bis Mitte 2025 – Innovation, die nicht im Pitch endet, sondern im Markt ankommt.
In einer Workshopreihe für einen Ferngasnetzbetreiber begleiteten wir Mitarbeitende dabei, ihre Ideen in marktreife Konzepte zu überführen. Daraus entstanden konkrete Pilotprojekte, die heute aktiv im Unternehmen umgesetzt werden.
Aus einem unserer Innovations-Workshops bei der Open Grid Europe GmbH entstand die Idee zum Erdgas-Infomobil, das später erfolgreich umgesetzt wurde. Ein Beispiel dafür, wie aus methodisch geführter Kreativität konkrete Innovation mit Außenwirkung entsteht.
„Die sbc hat uns maßgeblich geholfen, in interessanten Workshops unsere mannigfaltigen Prozesse fokussierend zu konsolidieren. Dabei konnten wir diese auf das Wesentliche reduzieren, ohne die Komplexität zu ignorieren." — Open Grid Europe GmbH
Innovationsberatung gibt es viele. Was selten zusammenkommt: tiefes Verständnis der Energiewirtschaft, wissenschaftlich fundierte Methodik und systemischer Blick auf Teams und Organisationen.
Innovation ist kein Thema neben dem Tagesgeschäft, sondern darin. Es ist der Kern, der Dreh- und Angelpunkt im Unternehmen. Wer Wärmewende umsetzt, Netze transformiert oder Smart-Meter ausrollt, braucht Innovationskraft an genau diesen Stellen.
Auf unseren weiteren Themenseiten findest du die jeweils passende Perspektive:
Innovationsmanagement bedeutet, Innovation als Prozess zu organisieren, nicht alles dem Zufall überlassen. Es umfasst alles, um Ideen zu finden, bewerten, weiterentwickeln und umzusetzen. Ein passendes Teamklima, Methoden zur Ideenfindung, Bewertungsverfahren, Anbindung an Produktentwicklung und Vertrieb. Ziel ist, dass Innovation regelmäßig stattfindet und nicht vom Zufall oder Glück einzelner Mitarbeitender abhängt.
In vier Schritten: Analyse des Portfolios, der Markttrends und der Regulatorik; Co-Kreation in Workshops mit euren Mitarbeitenden; Bewertung der Chancen und datenbasierte Investitionsplanung; Umsetzungsbegleitung bis zur Markteinführung. Wir nutzen Business Model Canvas, Value Proposition Canvas und Innovationsmethoden und denken Marktprozesse wie GPKE, MaBiS, WiM und ViM von Anfang an mit.
Das Innovationsklima beschreibt, ob ein Team einen guten Boden für Innovation hat. Ohne Messung bleibt das Bauchgefühl. Mit dem Teamklima-Inventar (TKI) nach West, Brodbeck und Anderson lässt sich das Klima auf vier Faktoren (Vision, Aufgabenorientierung, Unterstützung für Innovation, partizipative Sicherheit) und 13 Subskalen messen. Erst dann ist klar, wo gezielt angesetzt werden muss.
Open Innovation bedeutet, Ideen und Lösungen nicht nur intern zu entwickeln, sondern bewusst nach außen zu öffnen, zu Hochschulen, Startups, Kund:innen oder branchenfremden Partnern. Gerade in der Energiewirtschaft, in der zunehmend branchenfremde Akteure mitspielen, bringt diese Öffnung neue Perspektiven und Geschwindigkeit.
Unsere Innovations-Workshops dauern je nach Ziel zwischen einigen Stunden und mehreren Tagen. Wir kombinieren Methodenvermittlung (Kreativmethoden, Business Model Canvas, Value Proposition Canvas) mit der konkreten Bearbeitung eurer Themen. Am Ende habt ihr nicht nur neue Methoden im Kopf, sondern konkrete Ideen oder Konzepte in der Hand.
Ideenmanagement (oder betriebliches Vorschlagswesen) sammelt Ideen aus der Belegschaft, meist zur Verbesserung des Bestehenden. Innovationsmanagement geht weiter: Es organisiert auch die strukturierte Entwicklung neuer Produkte, Geschäftsmodelle oder Prozesse, die Bewertung, die Weiterentwicklung und die Anbindung an Produktentwicklung und Vertrieb. Beides gehört zusammen, ist aber nicht dasselbe.
Die Energiewirtschaft verändert sich durch Regulatorik (§14a EnWG, Wärmeplanung, Smart-Meter-Rollout), durch Technologie (KI, IoT, Wasserstoff) und durch neue Marktteilnehmer aus anderen Branchen. Wer hier ausschließlich auf Tagesgeschäft setzt, verliert mittelfristig Geschäftsmodelle. Innovation ist deshalb keine Kür, sondern aktive Zukunftssicherung.
Ob ihr mit einem Workshop starten, das Innovationsklima messen oder ein durchgängiges Innovationsmanagement aufbauen wollt – wir bringen Methode und Energiewirtschaft an einen Tisch. Und denken Marktprozesse und Regulatorik von Anfang an mit.